Eine Tasche, die einfach in eine Ecke des Kastens gelegt oder gestapelt wird, verliert mit der Zeit oft ihre ursprüngliche Form. Besonders weichere Materialien geben unter dem Gewicht anderer Gegenstände leicht nach und behalten dann Dellen oder Knicke, die sich später kaum noch ausgleichen lassen.
Ein einfacher Trick, um die Form zu bewahren, ist, die Tasche mit etwas weichem Material auszustopfen, bevor sie weggeräumt wird. Ein altes Sackerl oder ein Stück Stoff reicht meist völlig aus, um die Wände der Tasche in ihrer natürlichen Form zu stützen.
Ordnung schützt die Form
Taschen sollten außerdem möglichst aufrecht stehen und nicht übereinandergestapelt werden, da das Gewicht sonst genau auf die empfindlichsten Stellen drückt. Ein eigenes Fach oder eine kleine Stange im Kasten schafft hier deutlich mehr Ordnung als ein loser Stapel.
Taschen mit Metallbeschlägen oder hellem Leder profitieren zusätzlich von einem dünnen Stoffüberzug, der Kratzer und Verfärbungen durch direkten Kontakt mit anderen Gegenständen im Kasten verhindert. Diese kleine Schutzschicht bewahrt besonders empfindliche Oberflächen über eine längere Aufbewahrungszeit.
Riemen und Henkel lassen sich am besten locker hängen oder liegen, statt eng gefaltet zu werden, denn scharfe Knicke können sich über längere Zeit dauerhaft im Material einprägen. Auch das schützt die Tasche davor, ihre gewohnte Form zu verlieren.
Mit dieser einfachen Aufbewahrung bleiben Taschen auch nach Monaten im Kasten einsatzbereit und behalten ihre ursprüngliche Form. Der geringe Aufwand beim Wegräumen zahlt sich jedes Mal aus, wenn die Tasche wieder zum Einsatz kommt.