Sobald die letzten warmen Tage vorbei sind, wandern Badeanzug, Badehose und Strandtuch meist für Monate in eine Schublade oder Kiste. Bevor das passiert, lohnt es sich, diese Sachen noch einmal gründlich zu waschen, denn Reste von Chlor, Salzwasser oder Sonnencreme können im Stoff bleiben und ihn über die Zeit angreifen.
Besonders elastische Materialien, wie sie in Badebekleidung verwendet werden, reagieren empfindlich auf solche Rückstände. Wird das Kleidungsstück feucht oder ungewaschen weggelegt, kann sich zudem unangenehmer Geruch entwickeln, der sich nur schwer wieder entfernen lässt, wenn er sich erst einmal festgesetzt hat.
Trocken und locker verstauen
Vor dem Verstauen müssen Badesachen vollständig trocken sein, da Feuchtigkeit in einer geschlossenen Kiste oder Tasche schnell zu muffigem Geruch führen kann. Ein letzter Tag zum vollständigen Durchtrocknen an der Luft ist deshalb gut investierte Zeit vor dem eigentlichen Verstauen.
Es empfiehlt sich außerdem, Badesachen getrennt von der übrigen Sommerkleidung aufzubewahren, da Rückstände von Chlor oder Salzwasser theoretisch auch empfindlichere Stoffe in der Nähe beeinträchtigen könnten. Ein eigenes kleines Fach oder ein separater Beutel hält diese Kategorie sauber von der restlichen Garderobe getrennt.
Elastische Bademode sollte locker gefaltet statt fest zusammengepresst werden, damit die Fasern ihre Spannkraft über die Monate der Lagerung nicht verlieren. Ein Stoffbeutel oder eine atmungsaktive Box eignet sich besser als eine komplett luftdichte Verpackung, in der Restfeuchtigkeit eingeschlossen bleiben könnte.
Mit dieser kurzen Vorbereitung sind Badeanzug und Strandtuch im nächsten Sommer wieder einsatzbereit, ohne unangenehme Überraschungen beim Auspacken. Die wenigen Minuten, die diese Pflege am Ende der Saison kostet, machen einen deutlichen Unterschied für die Haltbarkeit der Badesachen.