Weichspüler bei Handtüchern besser weglassen

Landschaftsillustration

Handtücher sollen vor allem eines können: zuverlässig Wasser aufnehmen. Genau diese Eigenschaft leidet jedoch, wenn regelmäßig Weichspüler verwendet wird, denn er legt sich wie eine feine Schicht über die Fasern und verringert dadurch die Fähigkeit des Frottierstoffs, Feuchtigkeit aufzusaugen.

Am Anfang merkt man davon oft wenig, doch nach mehreren Wäschen mit Weichspüler fühlen sich Handtücher zwar weich an, trocknen die Haut aber immer langsamer ab. Das Ergebnis ist paradox: Das Handtuch wirkt kuschelig, erfüllt aber seine eigentliche Aufgabe immer schlechter.

Weiche Handtücher ohne Weichspüler

Eine gute Alternative, um Handtücher trotzdem angenehm weich zu halten, ist, sie regelmäßig gut auszuschütteln, bevor sie zum Trocknen aufgehängt werden. Das lockert die Fasern auf natürliche Weise und sorgt für eine weichere Struktur, ganz ohne Rückstände auf dem Gewebe.

Neue und ältere Handtücher unterscheiden sich oft merklich in ihrer Saugkraft, weshalb es sich lohnt, sie getrennt zu betrachten, wenn die Wirkung von Weichspüler bewertet wird. Ein älteres Handtuch, das schon lange ohne Weichspüler gewaschen wird, zeigt den Unterschied besonders deutlich im direkten Vergleich.

Auch ein etwas kürzerer Trockengang oder das Trocknen an der frischen Luft mit gelegentlichem Aufschütteln kann helfen, die Fasern locker zu halten. So bleibt das Handtuch weich, ohne dass die Saugfähigkeit unter einer Schicht aus Weichspüler leidet.

Wer bei Handtüchern auf Weichspüler verzichtet, wird mit einer Textilie belohnt, die zuverlässig funktioniert und trotzdem angenehm bleibt. Diese kleine Umstellung merkt man vor allem dann, wenn das Handtuch nach dem Duschen wieder richtig schnell trocknet.