Manche Kleidungsstücke tragen einen deutlich stärkeren Duft in sich als andere, sei es durch Parfum, Deodorant oder auch durch längeres Tragen an einem verrauchten oder stark riechenden Ort. Werden solche Stücke zusammen mit dem restlichen Wäscheberg gewaschen, kann sich der intensive Geruch während des Waschgangs auf andere, eigentlich neutrale Kleidung übertragen.
Besonders empfindlich reagieren helle Baumwollstoffe und Sportkleidung aus Kunstfasern, die Gerüche leicht aufnehmen und nur schwer wieder loslassen. Wer ein stark duftendes Kleidungsstück bemerkt, tut deshalb gut daran, es getrennt oder zumindest mit ähnlich stark riechenden Teilen zu waschen, statt es einfach in die normale Ladung zu mischen.
So bleibt der Wäscheduft neutral
Ein einfacher Trick ist, betroffene Kleidungsstücke vor dem Waschen kurz an der frischen Luft auslüften zu lassen. Das verringert die Intensität des Geruchs bereits, bevor überhaupt gewaschen wird, und macht es einfacher, das Stück später ohne Bedenken mit anderer Wäsche zu kombinieren.
Auch im Kleiderschrank kann sich ein intensiver Duft auf benachbarte Kleidungsstücke übertragen, ähnlich wie in der Waschmaschine. Wer ein stark duftendes Teil bereits gewaschen hat, sollte es deshalb nicht direkt neben empfindliche, neutral riechende Kleidung hängen, bis der Duft vollständig verflogen ist.
Auch die Trommel selbst sollte nach einer stark duftenden Ladung kurz gelüftet werden, bevor die nächste Wäsche hineinkommt. So verhindert man, dass Restgerüche sich auf die folgende Ladung übertragen, selbst wenn diese komplett andere Kleidungsstücke enthält.
Mit dieser kleinen Rücksichtnahme bleibt der Duft jedes Kleidungsstücks neutral und unverfälscht. Es braucht nur ein wenig Aufmerksamkeit beim Sortieren, um zu vermeiden, dass ein einzelnes stark riechendes Teil die ganze Wäsche beeinflusst.